Merkblatt für energiebewusste Wohnhaus-Sanierungen

Hilfsmittel für Ihre bevorstehende Sanierung

von Jakob Stenz c/o STENZ AG Ingenieurbüro Heizung Lüftung Sanitär, 5610 Wohlen 
Fon 056 622 07 07  /  Fax 056 622 07 33  /  E-Mail info@stenz.ch

 

Bestehende Wohnbauten sind durch folgende Massnahmen zu sanieren:

1. Herabsetzen der Raumtemperaturen, Benutzerverhalten (gratis)

2. Nachträgliches Isolieren der Gebäudehülle (senkt generell die Heizkosten)

3. Richtige Wahl der neuen Heizung (Energieträger)

4. Richtige Wahl der Elektroapparate in Küche und Waschraum (allgemeine Reduktion der Nebenkosten)

 

Wärmedämmung (rot) soll alle beheizten Gebäudeteile umschliessen

 

 

Kennwerte (U-Werte) Gemäss: 

Energiegesetz Bund (EnG) vom 26.Juni 1998,

Energiegesetz Kanton AG (EnergieG) vom 9. März 1993  

Verordnung zu den Energiesparvorschriften des Energiegesetzes (ESpaV) vom 1. März  2009

 

Grenzwerte bei Umbauten

Dach, Wand, Boden gegen Aussenklima 0.25 W/m2K

Fenster mit Rahmen 1.6 W/m2K

Boden , Wand gegen unbeheizt  0.3 W/m2K

mit Bodenheizung 0.28 W/m2K

Dach, Decke gegen  unbeheizt 0.28 W/m2K

Der U-Wert beziffert die Güte der Wärme-Isolation. Er gibt an, wie viel Wärme in Watt (W), pro Quadratmeter (m2)

und pro Grad Temperaturdifferenz (K=Kelvin) durch den Bauteil entweicht. 

 

1.1 Herabsetzen der Raumtemperaturen (gratis)

 

Solltemperaturen

Auch heute sind noch viele Wohn- und Schlafräume überheizt. Nach Norm sollten folgende Temperaturen

eingehalten werden:

Wohn/Esszimmer

20°C

 

Schlafzimmer

 

18°C bis 20°C

Bäder/Duschen

22°C

 

 

 

Energeieinsparungen

Raumtemperaturen, die anstelle von 20°C bei 23°C liegen, verursachen einen Mehr-Energieaufwand von 18%.

 

Achtung bei zu starker Heizungsdrosselung

Sollten Sie aus Spargründen in beheizten Räume die Heizung so stark drosseln, dass die Raumtemperatur

unter 15°C zu liegen kommt, so kann Kondensatbildung und somit Schimmelpilzbefall entstehen. Im weiteren

entsteht durch die Temperaturdifferenz zu den benachbarten Räumen, der so genannte Wärmeklau. In Wohnungen

führt dies auch zu nachbarschaftlichen Streitigkeiten.

Nachtabsenkung

Die meisten Heizungen haben einen zentralen Heizungsregler, mit dem man die gesamte Heizungsanlage in der

Temperatur und der Betriebszeit einstellen kann. Stellen Sie für Ihr Wohnhaus die Betriebszeiten ein, wo Sie

"wohnen" (Tag) und stellen Sie mit reduzierten Heiztemperaturen die Zeiten ein wo Sie "schlafen" (Nacht). Die

Nachtabsenkung darf 5°C Temperaturunterschied, bezogen auf die Raumtemperatur zum "Wohnen" ausmachen.

Bedenken Sie, dass Sie am Morgen die Heizung eine Stunde eher "wecken", als Sie aufstehen. Bei Bodenheizungen

ist dies auf jeden Fall zu berücksichtigen, da es 1 bis 11/2 Stunden dauert, bis der Boden wieder die gewünschte

Temperatur hat.

 

1.2 Richtig Lüften

 

Wenn die Heizung in Betrieb ist, Fenster nur zum Erneuern der verbrauchten Luft öffnen. 2 bis 4 mal pro Tag,

maximal 5 Minuten lang  Querlüften, ist das richtige Lüften. Keines Falls die Fenster immer in Kippstellung lassen,

oder ständig überhitzte Räume mit dem Fenster öffnen regulieren.

 

1.3 Die Heizkörper müssen frei sein

 

Die Heizkörper geben ihre Wärme durch Abstrahlung und durch Konvektion (Zirkulation der Luft) an den Raum ab.

Hat das Fensterbrett keinen Lüftungsschlitz oder ist dieser Schlitz bedeckt mit Büchern, Zeitschriften oder

Pflanzentöpfen, so kann die am Heizkörper erwärmte Luft nicht zirkulieren. Bedecken Sie den Heizkörper mit einem

Vorhang oder stellen Sie ein Möbelstück davor, so kann die Wärme auch nicht optimal in den Raum abstrahlen. 

 

2. Nachträgliches Isolieren der Gebäudehülle (senkt generell die Heizkosten)

 

Bei alten Wohnhäuser, ab Baujahr 1980 und älter, empfehlen wir generell die Gebäudehülle auf ihren Wärme-

und Kälteschutz zu überprüfen. Eine richtig gewählte Isolation schützt auch im Sommer vor Überhitzung.

Das Dach richtig isoliert, zudem auch der kalte Erdgeschoss-Boden von unten her gedämmt und neu eingesetzte

Fenster mit einer guten Isolierverglasung, reduzieren die Heizkosten um gut 30%.

 

Bauvorschriften beachten

Aussendämmungen verringern den Grenzabstand. Die Firsthöhe der Dächer um die Dämmstärke erhöhen,

 überschreitet vielleicht die maximale Bauhöhe; Auf jeden Fall wird der Schattenwurf Ihres Gebäudes verändert. 

Fragen Sie deshalb zuerst bei der Bauverwaltung nach und orientieren Sie frühzeitig Ihre Nachbarn.

 

Sanierungsvorschläge

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf

Vollständigkeit in Bezug auf energetische, bauphysikalische und produktespezifische Vorschriften.

Die effektiven möglichen Dämmstärken muss für jedes Objekt von Fall zu Fall bestimmt werden.

Bei Totalsanierungen sind die Anforderung der Energiegesetze zu erfüllen

 

Sanierung Gebäudehülle

 

 

Aussenwände gegen Erdreich

 

Feuchte Kellermauern ausgraben. Aussen eine

Feuchtigkeitssperre aufbringen. Danach ist eine

innere oder äusseren Wärmeisolation möglich.

Empfehlung z. B. 12cm swisspor EPS Perimeter

U-Wert 0.26 W/m2K

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenwände UG gegen beheizt (z.B.

Kellerabgang, Beheizte Räume gegen

Garage)

 

Innenwand auf der unbeheizten Seite dämmen und

verputzen oder verkleiden

Empfehlung z.B. 10cm XPS Styrodur 

U-Wert 0.32 W/m2K

 

 

 

Aussenwände gegen aussen

 

Aussenwände nachträglich aussen dämmen und 

verputzen. (Achtung Dämpfdiffusion beachten, Abklärungen durch

Bauphysiker)

Empfehlung z.B. 16cm EPS

U-Wert 0.19 W/m2K

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussenwände mit einer mineralischen Dämmung

aussen dämmen und mit einer hinterlüfteten

Fassade z.B. Eternit schützen.

Empfehlung z.B. 16cm Steinwolle Flumroc Dämmplatte 3

U-Wert 0.20 W/m2K

 

 

 

 

 

 

Bei genügendem Platz innen im Gebäude, kann

die Aussenwanddämmung auch innen angebracht 

werden. Der grösste Nachteil dieser Methode sind die

Wärmebrücken bei jeder Innenwand, die an die

Aussenwand angeschlagen ist.

Auch sind Innenliegende Dämmungen im Bezug auf

Die Kondensatbildung sehr heikel und in jedem Fall mit einem

Bauphysiker abzuklären.

 

 

 

Boden gegen unbeheizt (z.B. Boden

EG über Tankraum oder Garage)

 

Kellerdecke dämmen mit einer mineralischen Dämmung.

Diese wird direkt mit einer speziellen Befestigung an der

Decke befestigt. Die Dämmung ist auf der Unterseite

mit einem strapazierbaren  Glasflies beschichtet.

Empfehlung z.B. 8cm Steinwolle Flumroc Topa

U-Wert 0.37  W/m2K

 

 

 

 

 

 

Decke gegen unbeheizt (z.B. gegen Estrich)

 

Bestehender Dachboden dämmen mit einer festen

mineralischen Platte. Die Dämmung wird zum Schutz

und zum Begehen des Dachraumes mit einer Holz-

Spanplatte belegt.

Auf den bestehenden Boden wird zuerst eine Dampf-

sperre verlegt.

Empfehlung z.B. 16cm Steinwolle Flumroc Prima

U-Wert 0.22  W/m2K

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steildach (in der Annahme, dass Dachstuhl

und Unterdach in Ordnung)

 

Die nachträgliche Dämmung eines Daches sollte nur

auf ein intaktes Unterdach erfolgen, ansonsten die

Isolation nass werden kann.

 

Die alten Dachsparren sind meistens zu wenig hoch,

dass nur eine Dämmschicht ausreicht. Darum sollte

eine zweite Schicht unter den Balken durchgezogen werden.

Das ganze wird mit einer Dampfbremse luftdicht abge-

schlossen und mit einer Lattung und einem Täfer

gegen Verletzung der Dämmung eingepackt

Empfehlung z.B. 12cm Steinwolle Flumroc Tria + 

8cm Flumroc Dämmplatte 3

U-Wert 0.21  W/m2K

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fenster und Türen

 

Die alten Fenster machen den grössten Anteil an Wärme-

verlusten des Gebäudes aus.

Alte und undichte Fenster haben aber auch den "Vorteil",

dass die Luftfeuchtigkeit im Haus durch die undichten 

Fensterfugen entweichen kann.

Wechseln Sie aber auf jeden Fall alte Doppelglas-Fenster

gegen neue Fenster mit Isolierverglasung aus.

Dies erhöht den Komfort, Zugserscheinungen undichter Fenster und

Kondenswassebildung werden vermieden.

 

 

 

Empfehlung

Fenster: Isolierverglasung U-Wert maximal

1.0 W/m2K (EN-Norm)

Abstandhalter der Gläser aus Edelstahl, oder besser Kunststoff

 

Im weiteren:

 

Grosse Glasflächen wählen, da der Fensterrahmen der

schlechteste Teil des Fensters ist.

Alle Fenster zum Öffnen mit einem Dreh-Kipp-Flügel.

Grosse Fenster nach Norden mit besserem Glas

ausstatten, z.B. U-Wert 0.7 Wm2K.

Schallschutzglas auf der Strassenseite verwenden.

 

 

 

Wintergarten

 

Gönnen Sie sich und Ihren Pflanzen einen Wintergarten.

Wenn Sie dies vorhaben, so können Sie die alten

Fenster im Wohnzimmer zum WIGA belassen.

Hier ist es von Vorteil, wenn das Glas einen schlechten

U-Wert hat. Der Wintergarten Dient als Pufferraum der bei guter

Ausrichtung zur Sonne schnelle durch diese Erwärmt wir und so den

Wärmeverlust der Fassade welche zum Wohnraum verringern.

Bestehende Wintergarten sind oft mit Einfachverglasung ausgeführt

und haben, wenn diese beheizt werden einen Grossen Energieverlust.

Die Beheizung von Wintergärten ist zu vermeiden und diese sollten

auch nicht durch offen gelassene Schiebetüren vom Wohnraum her

beheizt werden.

 

 

 

Weitere wichtige Arbeiten sind:

 

 

 

Als  Pinselrenovation oder bei einer

Vor dem Anstrich der Aussenwände , müssen sämtliche 

Risse geflickt und sämtliche Fugen ausgebessert oder

ersetzt werden. Undichte Stellen in der Fassade lassen

Wasser und Wind eindringen und senken somit die Dämmwerte.

kompletten Sanierung

 

 

 

 

 

 

Sollten Sie die Böden bis auf die Tragkonstruktion 

entfernen, so sollten Sie diese mit einer Bodendämmung und

eventuell mit einer Bodenheizung neu aufbauen.

Wählen Sie beim Bodenbelag helle Farben. Dies spart

in den Dämmerung Licht und kann auch positiv auf 

das Wohlempfinden wirken.

 

 

 

 

 

Ein Cheminée mit Umluftventilator oder ein

Schwedenofen mit Speicher und oder Ausführung mit

einem langen Abbrand des Holzscheites sind

angenehme Wärmespender in der Übergangszeit.

und auch eine Notheizung bei Ausfall der Zentralheizung.

Bei Neuerstellen solcher Einzelöfen muss darauf Acht gegeben werden dass die Verbrennungsluft von aussen direkt zugeführt werden kann.

 

 

 

 

 

 

Helle Farben sparen generell Licht und eine

"warme" Farbgebung kann auch bei niederen

Temperaturen zu Wohlbefinden beitragen.

 

 

 

 

 

 

Immergrüne Bäume und Sträucher können

Wind und Wetter ausgesetzte Gebäudeteile wirksam schützen.

Laubbäume vor der Südfassade wirken als „Klima-

anlage“. Im Sommer Schattenspender und im Winter

finden die Sonnenstrahlen einen Durchlass.

 

 

 

 

 

3. Richtige Wahl der neuen Heizung (Energieträger)

 

 

Die Behaglichkeit

Dem Menschen und auch dem Haustier ist es rundum wohl wenn:

Die Raumtemperatur zwischen 21°C und 23°C liegt.

Die Kälteabstrahlung der Bauteile kaum spürbar ist.

Die Oberflächentemperatur der Heizkörper und oder der Bodenheizung nicht zu hoch ist. 

Und nicht zuletzt; Die Raumluft eine gute Frische aufweist.

Zielwert der Heizsystemtemperatur

Unser und auch Ihr Ziel muss es sein, mit der meistens bestehenden Wärmeverteilung und Wärmeabgabe

(Heizkörper) eine tiefe Oberflächentemperatur zu erhalten. Der Fachmann spricht hier von Heizsystemtemperaturen.

Dabei soll der Vorlauf der Heizung bei einer Aussentemperatur von -8°C, unter 50°C liegen.

Erst bei solchen Zielwerten ist es Sinnvoll Wärmepumpensysteme einzubauen. Bei höheren Temperaturen

kommen eher die Holzheizungen (Pellet) zum Einsatz.

Warmwasser

Mit der Erneuerung der Heizung sollte auch das System der Warmwasseraufbereitung überdacht werden.

Die Erstellung des Warmwassers benötigt gut 20% der Energie für Heizen und Warmwasseraufbereitung.

 

Überlegen Sie bei grösseren Warmwassernetzen, ob Sie im "hintersten" Teil des Hauses noch Warmwasser brauchen.

Die Verteilung des Warmwassers braucht auch Energie!

Förderung durch Bund und Kantone

Heizsysteme mit erneuerbarer Energien werden durch die öffentliche Hand unterstützt.

Der Beitrag wird meistens nur bei Ersatz der bestehenden Heizung ausbezahlt. Für Wärmepumpen-System die

aus der Luft die Energie nimmt, wird keine finanzielle Unterstützung gewährt. Weitere Angaben erhalten

Sie bei Ihrer kantonalen Energiefachstelle:

 

3.1 Holzheizungen

Holz ist ein nachwachsender oder eben ein erneuerbarer Rohstoff. Das Holz zum Verbrennen wird hauptsächlich in

drei Arten verarbeitet:

Holzscheiter oder Spälten für die Feststoff-Heizkesselanlage

Holzschnitzel 

Holz-Pelléts (Gepresstes, trockenes Sägemehl)

 

Die Holz-Péllets-Heizungen sind sicher die Anlagen mit dem geringsten Unterhaltsaufwand, und haben auch

gegenüber der Umwelt die geringeren Emissionen wie Rauch und Geruch.

 

3.2 Wärmepumpenheizungen

Die Wärmepumpenheizungen sind zur Zeit die häufigste Art, die Heizung bzw. die Wärmeerzeugung zu erneuern.

Die maximale Heizsystemtemperatur sollte hier nicht über 50°C. Es gibt heute Wärmepumpen die bis maximal

65°C Heizungswärme erstellen. Aber auch hier gilt, je höher die Heiztemperatur, desto grösser die Heizkosten.

Die Wärmepumpen werden in 3 Systemarten unterteilt:

Luft/Wasser-Wärmepumpen

Erdsonden-Wärmepumpen

Grundwasser-Wärmepumpen                       

 

Welche Primärenergie zur Anwendung kommt ist abhängig von:

1. Hat die Luft/Wasser-Wärmepumpe mit ihren Luftkanälen Platz im Keller oder kann 

    eine Anlage im Freien aufgestellt werden, ohne dass diese den Nachbarn und Sie selber stört?

2. Kann eine Erdsondenbohrung erstellt werden?

3. Ist Grundwasser, oder Oberflächenwasser für die Energiegewinnung genügend vorhanden?

4. Ist die elektrische Energiezuleitung gross genug, bzw. kann das örtliche EW Ihnen den Strom liefern?

 

  

Kommt eine Wärmepumpe in Frage sollte bei einem Ersatz von Oel- und Elektroheizungen einer Erdsonden-

Wärmepumpe den Vorzug gegeben werden. Dies weil bei diesem Wärmepumpensystem der Stromanteil am

geringsten ist, sowie die Heizwassertemperaturen höher sein können.

3.3 Solaranlagen

Solaranlagen eignen sich besonders für die Erwärmung des Warmwassers, da der Verbrauch über das Jahr konstant ist.

Im Idealfall wird  eine Solaranlage (5-6 m2 für ein EFH) mit der Heizung kombiniert. Mit der Sonne kann über 50% des

Jahreswarmwasserbedarf gedeckt werden.

Solaranlagen für die Heizungsunterstützung sind nur in Gegenden mit häufiger Wintersonne zu empfehlen, da der

Ertrag im Winter notwendig für einen wirtschaftlichen Betrieb dieser Anlagen sind. Es ist auch eine grössere Kollektorfläche

notwendig. Bei Schlechter Ausbeute im Winter rechnen sich solche Anlagen nicht.

 

4. Richtige Wahl der Elektrogeräte (allgemeine Reduktion der Nebenkosten)

 

Elektrische Geräte

Standby-Betrieb von Geräten vermeiden.

Bei der Neuanschaffung von Geräten auf einen geringen-Verbrauch achten. Die Energieetikette gibt darüber Auskunft.

Elektrogeräte sind wirtschaftlich wenn der Mehrpreis von energetisch guten Geräten über die zu erwartende

Lebensdauer (meistens 15 Jahre) durch die Einsparung von Strom wettgemacht werden kann.

Auf der Internetseite www.topten.ch finden Sie einen umfassenden Vergleich verschiedenster Haushaltsgeräte und deren

Stromsparpotential.

 

Geräte mit grossem Stromverbrauch sind:

-Waschmaschine

-Tumbler (Wäsche ohne Strom trocknen lassen, bei schönem Wetter am besten draussen. In Räumen auf gute

Durchlüftung achten um Feuchteschäden zu vermeiden. Raumwäschetrockner „Secomat“ oder Tumbler der neusten

Generation mit Wärmepumpentechnik sparen erheblich Strom.

-Gefriertruhen und Schränke (am besten in unbeheizten Räumen aufstellen, regelmässig und Eiskrusten entfernen)

 

Beleuchtung

Die Beleuchtung ist u.a. abhängig von den Farben der Umgebung. Dunkle Materialien, wie schwarzer Granit

schlucken das Licht, helle Plattenböden reflektieren es. Holen Sie bei der neuen Lichtgestaltung den Rat eines

Fachmannes ein.

 

 

                       

STENZ AG – Ingenieurbüro Heizung Lüftung Sanitär – Aargauerstrasse 2  – 5610 Wohlen

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